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Eine spektakuläre Herbstübung fand am Freitag 28. Oktober 2011 in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim statt. Annahme war ein Verkehrsunfall eines Klein-LKW, welcher Fässer mit gefährlichen Stoffen geladen hatte. Doch zuerst gings in den Lehrsaal... Um entsprechend auf die Tätigkeiten bei Verkehrsunfällen dieser Art vorbereitet zu sein, wurden die Teilnehmer von FT-B Ing. Franz Ebner (FF Puchheim) in einem Vortrag über allgemeine Hinweise zu gefährlichen Stoffen informiert. Anschließend gings ins Übungsgelände, wo schon der rauchende Klein-LKW auf die Feuerwehr wartete.

Aus einer ersten Lageerkundung durch einen Atemschutztrupp wurde Einsatzleiter Gerald Friedl mit den wichtigsten Details informiert. Der erste Befehl lautete: entsprechende Absperrmaßnahmen durchführen und eine s.g. Crash-Rettung des verletzten Unfalllenkers. Während dessen bereiteten sich 3 Mitglieder der FF Pühret auf den Einsatz im Vollschutzanzug vor. Unter Schutzstufe 3 wurden die geladenen Fässer geborgen und entsprechend versorgt. Die anschließende Dekontamination der Vollschutzanzugträger wurde an der provisorisch eingerichteten Dekostelle durchgeführt. Während des gesamten Übungseinsatzes gab es wertvolle Tips und Informationen von den Spezialisten des GSF-Stützpunkt Puchheim. In der anschließenden Übungsbesprechung gab es lobende Worte für die geleistete Arbeit und das Fazit, dass es enorm wichtig ist, gerade die nicht-alltäglich Einsatzsituationen zu beüben, um im Ernstfall entsprechend vorbereitet zu sein. Alles in Allem eine ausgesprochen gelungene Übung, ausgearbeitet von Martin Schachinger, Franz Lexl und Bernhard Hiptmair.

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Monatsübung Juni – RLF Einsatz

Die  Übung wurde von HBM Johann Voglhuber und AW Martin Schachinger ausgearbeitet. Übungsannahme: Küchenbrand in einem Einfamilienhaus. Vom AS-Trupp wurde eine vermisste Person gerettet und der Brand in der Küche gelöscht. Anschließend wurde auf Gefahren und welche Löschmittel bei Küchenbrand (Fettbrand) eingesetzt werden können.

Die Monatsübung im Mai mit Schwerpunkt Brandeinsatz wurde von HBM Martin Lexl und HBM Günther Friedl ausgearbeitet.
Brandannahme: Garagenbrand beim Waldhauser in Moosham.
Es wurde das neue Hydroschild eingesetzt um das Haupthaus zu schützen.

Die Monatsübung im April mit Schwerpunkte Technischer Einsatz wurde von AW Karl Payrhuber und HFM Manfred Voglhuber durchgeführt.

Bei dieser Übung musste ein Baum der über die Strasse hing entfernt werden. Vor dem fällen des Baumes wurden sämtliche Anschlagmittel und ihre Belastbarkeit erklärt. Anschließend wurde der Baum mit der Seilwinde vom RLF gesichert und in die Gegenrichtung gefällt.

Am Mittwoch, den 16. März wurde auch heuer wieder eine Übung mit den Kameraden 50+ abgehalten. HBI Voglhuber Markus und E-HBI Johann Holl bereiteten die Übung vor. Als Übungsschwerpunkt wurde ein Verkehrsunfall angenommen.

Im Feuerwehrhaus wurden die Fahrzeuge und Geräte erklärt und in Betrieb genommen. Anschließend fuhren wir nach Altensam, wo die Unfallstelle abgesichert, Beleuchtung, Brandschutz und Bergegerät aufgebaut wurde. Nach Beendigung der Übung rückten wir ins Feuerwehrhaus ein und im Florianistüber fand die Übung einen gemütlichen ausklang.

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Die Monatsübung im März mit Schwerpunkte Brandeinsatz und WAS wurde von BI Gerald Friedl und HBM Martin Lexl durchgeführt.
Im Feuerwehrhaus wurde das Alarmsystem WAS erklärt und was bei einem Einsatz zu tun ist erläutert. Nach einer kurzen Einweisung fuhren wir nach Ennsberg, wo ein Garagenbrand die Übungsannahme war. 

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Die Übung mit Schwerpunkt Geräteschulung wurde von AW Josef Ebner und OLM Hannes Voglhuber durchgeführt.

Es wurden in zwei Gruppen sämtliche Benzin- u. Dieselbetriebene Gerätschaften gestartet und die Notstromversorgung im Feuerwehrhaus Einsatzmäßig geprobt.

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Das neue hydraulische Rettungsgerät und der neue Stromerzeuger standen im Mittelpunkt der September-Monatsübung. Die Übungsleiter Karl Payrhuber und Josef Ebner erklärten die Grundbedienung und Handhabung der neuen Gerätschaften. Im Anschluss hatte jeder Übungsteilnehmer die Möglichkeit, die Gerätschaften zu bedienen.

Weiters wurde die neu geschaffene Notstromversorgung für das Feuerwehrhaus erklärt und vorgeführt.

 Zu einer Sonderübung "Über 50" lud der Kommandant alle Feuerwehrkameraden, welche den 50. Geburtstag bereits hinter sich haben. Von den 74 Mitgliedern der FF Pühret sind 26 "über 50" und großteils tagsüber in der Gemeinde, d.h. für die Tageseinsatzbereitschaft ein starkes Potential.

In einem theoretischen Teil erklärten die Übungsleiter Johann Holl und Markus Voglhuber die beiden Einsatzfahrzeuge RLF-A und LF-B, danach gings in die Ortschaft Pühret, wo ein Brand bei einem Wirtschaftsgebäude angenommen wurde. Der Löschangriff mit dem RLF-A und die Wasserversorgung mit dem LF-B funktionierte ausgezeichnet. Im Anschluss an die Übungsbesprechung lud die Feuerwehr zu einer Jause.

Besonders hervorzuheben ist neben dem Übungserfolg, dass auch die Mitglieder aus dem Reservistenstand die Übung aufmerksam verfolgten.