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Monatsübung Juli 2014

Die Stabilisierung von Fahrzeugen war dieses mal als Übungsschwerpunkt festgelegt. Als erstes wurde ein auf dem Dach liegendes Auto mittels Keilen, Schlauchbrücken und Steckleitern stabilisiert. Anschließend wurde der PKW mit der Einbauseilwinde in Seitenlage gebracht, und mit zwei Stab Fast gegen ein Umkippen gesichert. Zum Schluss wurde noch eine im Auto eingeklemmte Person durch das Abnehmen des Daches gerettet.
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                                              Großübung mit dem Roten Kreuz

Im Zuge der Gruppenkommandanten-Ausbildung des Roten Kreuzes stand am Samstag 29.3.2014 der Praxisteil am Programm. Die Feuerwehren Schwanenstadt, Redlham und Pühret unterstützten hierbei die RK Ortsstelle Attnang bei der Ausbildung. Am Programm standen verschiedene Szenarien, die gemeinsam abgearbeitet werden mussten.

Szenario 1: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person:
Gemeinsam mit der FF Schwanenstadt mussten die FF Pühret einen Verkehrsunfall mit zwei PKW´s bewältigen. Die große Schwierigkeit dabei war ein PKW, der in einem Wasserrückhaltebecken auf dem Dach lag und mit 4 Personen besetzt war. Aufgabe war die Unterstützung bei der Rettung der verletzten Personen, die Bereitstellung eines Reserve-Bergegerätes sowie die Suche nach einer abgängigen Person. Die Verletzten wurden mittels Schaufeltrage aus dem steilen Gelände gerettet und den Rettungskräften übergeben.

Szenario 2: VU eingeklemmte Person:

Die Feuerwehren Redlham und Pühret wurden zu einem Verkehrsunfall beim Gemeindeamt 4+ in Oberndorf alarmiert. Übungsannahme war diesmal ein PKW, der von der Straße abgekommen und in einen 1,5 m hohen Hochwasser-Durchfluss gekracht war. Mit zwei hydraulischen Rettungsgeräten begannen die Rettung der Verletzten von beiden Seiten. Anstrengend hierbei war das gebückte Arbeiten mit schwerem Gerät in engen Raumverhältnissen. Gute Kommunikation der Einsatzkräfte war hier besonders gefragt.

Szenario 3: Großbrand mit Explosion in einem Gewerbebetrieb:

Heiß zur Sache ging es bei der dritten Übung, bei der alle Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz waren. In einem Gewerbebetrieb war ein Feuer ausgebrochen, viele Personen wurden vermisst. Mit drei Atemschutztrupps wurde die Suche begonnen, Verletzten wurden nach und nach aus dem Gebäude gerettet. Während der Rettung kam es auch noch zu einer Explosion, bei der ein Atemschutztrupp verletzt wurde. Der Trupp musste ebenfalls aus dem Keller gerettet werden. Die Atemschutztrupps standen unter großem psychischem Stress da die Statisten sehr gut spielten und mit lautem Geschrei die Feuerwehrmänner zusätzlich forderten.

Szenario 4: Busunfall:

Bei der Abschlussübung stand ein Busunfall am Programm. Hier lag das Augenmerk bei der  schonenden Rettung der verletzten Kinder aus dem Schulbus sowie der Rettung der eingeklemmten Personen aus einem PKW. Zum Abschluss ergeht der große Dank an die FF Schwanenstadt für die hervorragende Vorbereitung der Übungen und die gute Zusammenarbeit der drei Feuerwehren und dem Roten Kreuz.

Den angehenden Gruppenkommandanten des Roten Kreuzes wünschen wir viel Erfolg bei ihren künftigen Aufgaben.

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                                                  Übung 50+

Zu einer Übung wurden die Kameraden 50+ am Mittwoch, den 25. März eingeladen. HBI Markus Voglhuber und BI Johann Voglhuber teilten die Kameraden in zwei Gruppen, wo jeweils ein Brand- und ein Technischer Einsatz mit dem Rüst-Lösch-Fahrzeug durchgeführt wurden. Besonderes Augenmerk bei der Technischen Gruppe wurde auf das hydraulische Rettungsgerät und die Hebekissen gelegt. Bei der Brandeinsatzgruppe hatte der Pumpenstand, die HD-Schnellangriffseinrichtung und der Hochleistungslüfter Priorität. Anschließend an die Übung wurde im Stüberl bei einer Jause noch weiter Diskutiert.

 
 
                      Monatsübung März - gemeinsam mit der FF Pilsbach
 
Übungsannahme war ein Scheunenbrand in der Ortschaft Untermoosham, 2 Personen
wurden vermisst. Nach eintreffen der beiden Feuerwehren und Erkundung der Lage machten sich zwei Atemschutztrupps auf die Suche nach den zwei Vermissten. Die Verletzten konnten rasch lokalisiert werden und es konnte mit der Rettung begonnen werden. Schwierig wurde die Rettung der zweiten Person, da diese unter einem Anhänger eingeklemmt war und bei sehr schlechter Sicht mittels Hebekissen befreit werden musste. Als weiters Problem wurde angenommen, dass starker Wind, der in Richtung eines nahe liegenden Bauernhofes wehte, die Brandausbreitung begünstigte. Die Priorität beim Außenangriff lag somit im Schützen des Nachbarobjektes, aber auch der Scheune, vonwo das Ausbreiten des Feuers verhindert werde musste. Von den beiden Löschfahrzeugen der FF Pühret und Pilsbach wurden Zubringenleitungen aus zwei in der Nähe liegenden Bächen zur Wasserversorgung der Rüst-Lösch-Fahrzeuge aufgebaut. Somit war für genügend Löschwasser gesorgt.
Bei der abschließenden Übungsbesprechnung wurde ein sehr positives Resümee gezogen.

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                                            Photovoltaikschulung

Gefahren einer Photovoltaikanlage bei einem Brandeinsatz war das Thema der Monatsübung im Februar. Dazu hielt Robert Landertshamer von der Firma ETL Energietechnik aus Ennsberg einen interessanten Vortrag. In diesem informierte er über den Aufbau einer PV-Anlage, welche Gefahren von ihr ausgehen, Sicherheitsmaßnahmen, Einsatzregeln bei einem Brand und wie man die Anlage außer Betrieb nehmen kann. Anschließend besichtigten wir noch eine solche Anlage und testeten, wie viel Energie erzeugt wird, wenn z.B. mit einem Lichtfluter auf die Zellen geleuchtet wird. Es ergeht der Dank an Herrn Landertshamer von der Firma ETL-Energietechnik für den interessanten Vortrag und die Vorführung. Es war ein sehr lehrreicher Abend für die Mitglieder der Feuerwehr Pühret.

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                           Strahlrohrführung und Hot-fire-training 

3 Kameraden der FF Pühret nahmen am hot fire training mit Strahlrohrführung in Atzbach teil. Diese Ausbildung teilte sich auf 2 Tage auf. Am ersten Tag lehrten BR Niedermayr und HAW Kronlachner im Lehrsaal das richtige Vorgehen bei einem Innenangriff mit schwerem Atemschutz. Inhaltspunkte waren Flash Over, Backdraft, Brandrauchkühlung, den Umgang mit einem Hohlstrahlrohr und das Beobachten des Rauches und die frühe Erkennung der dadurch entstehenden Gefahr. Am zweiten Tag wurde dies in einem Abbruchhaus praktisch geübt. Hier konnten sich die Atemschutzträger an die heiße Umgebung und schlechte Sicht gewöhnen.

v. links: Johannes Strasser, Bernhard Schachinger, Bernhard Hiptmair

                        Monatsübung Jänner 2014

Tema: Messgeräte, HL-Lüfter, Absichern, Deko

Übungsleiter: AW Josef Ebner, HBM Martin Lexl, OLM Manfred Voglhuber

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                                                   Weber Rescue Seminar

Am Samstag den, 30. November nahmen 5 Kameraden der FF Pühret am Weber Seminar in Atzbach teil. Bei diesem Seminar ging es um eine rasche und Patienten schonende Rettung aus einem verunfallten Fahrzeug. Es gab dabei einen theoretischen und einen praktischen Teil bei dem verschiedene Techniken mit dem hydraulischem Rettungsgerät sowie das Sichern des Fahrzeuges geübt wurden. Für die Kameraden der FF Pühret war dies wieder ein lehrreicher Tag zur technischen Ausbildung für Verkehrsunfälle, die ja leider immer öfter werden.
Danke nochmals an die Feuerwehr Atzbach für das austragen dieser tollen Veranstaltung.

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                                        Technische Übung

Eine Technische Übung unter Anleitung von BI Karl Payrhuber und BI Günther Friedl fand am Samstag den 12.10.2013 satt. Bei zwei Autos wurden verschiedene Schnitt- und Sicherungstechniken durchgeführt. Schonende Patientenbergung, aber auch Crash-Rettung wurden dabei geübt.

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